Unfallkosten

Finanzielle Folgen nach einem Freizeitunfall

Hier ein paar Beispiele von Kosten, die man nach einem Freizeitunfall selbst finanzieren muss. Man kann sich leider nicht aussuchen wann einem ein unverschuldeter Unfall passiert und ob es dann ein Arbeits- oder Freizeitunfall ist. Leider werden in Österreich dabei in finanzieller Hinsicht erhebliche Unterschiede gemacht.

 

Deshalb finde ich es wirklich empfehlenswert eine Unfallversicherung abzuschliessen, denn auch nach einem Arbeitsunfall bekommt man nicht alle notwendigen Leistungen.
Und wenn man bereits ein Handicap hat und dann noch nachdenken muss wie man sich Dinge bzw. Umbauten leisten kann , ist es doch meiner Meinung nach von Vorteil ein bisschen Geld auf der Seite zu haben.

 

Ich hatte keine Unfallversicherung, denken Sie mal darüber nach ….

 

Badezimmer-Umbau

Duschwasser am Boden abfließend, WC im Badezimmer integriert und überfahrbar.

EUR 12.000,-

Badezimmer

Waschbecken unterfahrbar. Ohne irgendwelche Anbaumaterialien oder Möbel.

EUR 1.200,-

Bettsystem

Pflegebett für Zuhause (anschauliches Design) , elektrisch höhenverstellbar bzw. Fuß- und Kopfteil zusätzlich verstellbar, plus Beistelltisch und Nachtkasten.

EUR 4.800,-

Lattenrost

Bett in Bett System, elektrisch verstellbar, Fußteil, Höhe und Kopfteil.

EUR 2.000,-

Luftsitzkissen

Nicht im Krankenkassentarif.

EUR 600,-

Matratze

Antidekubitus von Tempur.

EUR 1.800,-

Sprachsteuerung

Zur Steuerung von z.B. Fenster, Türen, TV usw. Zusatzkosten für jeden einzelnen Antrieb.

EUR 1.200,-

Terrassentür

Umbau notwendig, da die als behindertengerecht angebotene Wohnung einen Türrahmen hatte, der mit dem Rollstuhl nicht überfahren werden konnte.

EUR 4.000,-

Therapien

Heimtherapie, bzw. Massagen und psychologische Betreuung. (Ca. EUR 25,- werden von der Krankenkasse übernommen)

EUR 80,-/Stunde

Trainingsgerät

Speziell notwendig für die Erhaltung der Maximalbeweglichkeit von Schulter und Arm.

EUR 4.000,-

Sorgen Sie vor!

Diese Beispiele und viele, viele weitere Aufwendungen waren und sind laufend notwendig. Wenn man selbst nicht betroffen ist, kann man sich selbst mit Mühe kaum vorstellen, welche finanziellen Belastungen auf Patienten zukommen.

 

Ich kann Ihnen nur raten für solche Fälle Vorsorge zu treffen!