Patrick Krug


Sehr geehrte Damen und Herren !

Mein Name ist Patrick Krug, ich bin 29 Jahre alt, wohne in Wien und sitze aufgrund meiner Querschnittslähmung im Rollstuhl. Leider kann ich nur eingeschränkt meine Arme, nicht aber meine Finger oder Handgelenke bewegen.
Ich benötige Unterstützung, um meinen Traum nach Mobilität zu verwirklichen. Bitte lest Euch meine Geschichte durch.

Liebe Grüße,
Patrick Krugpwm_gross_grau


Lebensqualität durch Mobilität


Was ist Patrick wird mobil?

„Patrick wird mobil“ ist ein privat organisiertes Hilfsprojekt, um Patrick Krug neue Lebensqualität durch Mobilität zu verschaffen und um ihm zu ermöglichen selbst zu entscheiden, wann und wohin er fahren möchte. Details dazu finden Sie im Menüpunkt „PROJEKT MINIVAN

Wir suchen vielen Menschen, die einen kleinen Beitrag im Rahmen ihrer Möglichkeiten spenden können. Denn auch dies bringt Patrick seinem Traum näher. Das schaffen wir!

Wie Sie Patrick Krug unterstützen können erfahren Sie unter „JETZT SPENDEN

Die Geschichte:

Patrick Krug war am 22. Juni 2006 an einem heißen Sommertag mit Freunden in einem Teich schwimmen. Die Jungs hatten viel Spaß und planten abends noch fortzugehen. Doch dazu und zur Beendigung seiner Automechanikerlehre ist es leider nicht mehr gekommen…

Die Burschen haben sich einen kleinen Hügel aus Sand gebaut, etwa 80cm hoch, dann Anlauf genommen und sind ins Wasser gesprungen. Patrick war der Nächste, hat Anlauf genommen und ist dann irgendwie abgerutscht. Dadurch ist er viel zu früh im Wasser aufgekommen. Ein lauter „Knacks“ war das Geräusch, welches Patrick wahrgenommen hatte. Er war noch bei Bewusstsein und hat deshalb bemerkt, dass sein Körper „wie“ gelähmt war und er sich nicht mehr bewegen konnte. Als er feststellte, dass er nichts mehr tun konnte und unter Wasser keine Luft mehr bekam, hat er irgendwann einfach seine Augen geschlossen.

Seine zwei kleinen Brüder, damals acht und neun Jahre alt, waren ebenfalls dabei und mussten alles mitansehen. Nachdem Patrick länger unter Wasser war, suchten sie nach ihm und trugen ihn gemeinsam mit einem Freund an Land und begannen mit der Reanimation. Der Rettungshubschrauber flog Patrick dann ins AKH Wien, wo er sieben Stunden lang notoperiert werden musste.

 

Das war´s ?

Die Diagnose war schrecklich, wie eindeutig: Genickbruch. Der vierte, fünfte und sechste Halswirbel waren gebrochen und mussten mit einer Platte und einem Stück seines Beckenknochens gestützt und verschraubt werden.

Es folgten der Spitalsaufenthalt und anschließend neun Monate lang Rehabilitation. Da sich Patrick überhaupt nicht mehr bewegen konnte, hatte er eine „verdammt harte“ Zeit zu überstehen, in der man anfangs sehr damit zu kämpfen hat die Situation irgendwie zu akzeptieren, zu begreifen und dann damit umgehen zu lernen.

Danach, weil das Leben ja weitergehen musste, kam er in seine eigene Wohnung mit einer 24h Pflegerin. Die persönliche Pflege rund um die Uhr ist zwingend notwendig,  da sich Patrick leider nicht alleine anziehen, duschen, essen machen oder in seinen Rollstuhl setzen kann und er jede Nacht einmal umgelagert werden muss.
Da er seine Hände nur teilweise bewegen kann, aber die Beine, Finger, Handgelenke und den Trizeps nicht, ist er leider bei sehr vielen wesentlichen Dingen des Alltags, die für uns ohne Nachzudenken selbstverständlich sind, auf Hilfe angewiesen.

Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, er kann seinen teilweise unterstützten Rollstuhl schieben und versucht viel unterwegs zu sein. Jedoch ist er immer auf Familie oder Freunde angewiesen, um mobil zu sein und wohin fahren zu können .

„Das Leben im Rollstuhl ist wirklich nicht einfach“, das kann Patrick Krug mit Sicherheit behaupten. Im Alltag kommt es ständig zu Barrieren, weshalb er auch versucht Lösungen zu finden, die ihm und anderen Menschen mit Handicap das Leben trotz dieser schweren Behinderung erleichtern.

 

Der Traum:

Patrick hat jetzt eine Möglichkeit gefunden seinen Minivan so umbauen zu lassen, dass er mit seinem Rollstuhl über einen Lift hinein fahren kann, sich dann direkt hinter das Lenkrad platzieren und das Fahrzeug mittels Joystick (Space Drive) selbständig steuern kann.

Blinker, Hupe, Licht und alle anderen Bedienelemente kann er über Knöpfe, Sprachsteuerung oder Touchdisplay selbständig bedienen.

Der vollständige Umbau seines Fahrzeuges wird in Deutschland von der Firma Paravan vorgenommen und ist TÜV zertifiziert.

Da dieses System sowohl für Patrick als auch für Menschen ohne Behinderung lenkbar ist, steckt einiges an Arbeitsaufwand, Hardware, Software und Technik dahinter. Leider kostet dieser aufwendige Umbau viel Geld.

Diese Möglichkeit würde Patrick sehr viel Lebensqualität zurückgeben, da er dadurch relativ einfach überall hinfahren kann und somit alles was die Querschnittslähmung und ihre Auswirkungen betrifft wenigstens teilweise vergessen kann. „Das Leben wieder mehr genießen und einfach mal unabhängig sein…“, das ist Patrick Krugs Traum, egal ob bei spontanen Ausflügen, Einkäufen oder einfachen Erledigungen bei Ärzten oder Apotheken.

Gerne würde er auch seine Familie spontan besuchen können, die etwa 20 Minuten mit dem Auto entfernt wohnt. Auch die Liebe ist ein Teil von Patricks Traum, der er mit Hilfe dieses Fahrzeuges im wahrsten Sinn des Wortes näher kommen kann, denn seine Freundin wohn knapp 200 Kilometer entfernt. Sie nimmt mehrmals im Monat diesen Weg auf sich, um Patrick zu besuchen. Mit dem umgebauten Minivan könnte er selbstständig zu ihr fahren, einfach mal vom Alltag fliehen und von den Umständen abschalten. Er hätte auch die Möglichkeit mehr zu unternehmen oder nach vielen Jahren wieder mal selbst auf Urlaub zu fahren.

 

Wie helfen ?

Sehr viele große Firmen haben Patrick leider Absagen erteilt mit der Begründung, dass sie an Stiftungen usw. spenden. Daraufhin hat sich Patrick an diese und andere Organisationen gewendet. Leider unterstützen Organisationen wie z.B. Licht ins Dunkel und Ronald McDonald ausschließlich Kinder mit Behinderungen bzw. Familien mit minderjährigen behinderten Kindern.

Patrick Krug ist uns allen, aber besonders Ihnen sehr dankbar für Ihre persönliche Unterstützung. Wenn Sie ihn mit einem kleinen Betrag unterstützen können, erreichen wir mit Patrick gemeinsam den Traum vom Autofahren trotz Handicap. Da die Kosten von rund 70.000,- EUR für den Umbau des Spezialfahrzeuges für Patrick selbst unmöglich aus eigener Kraft zu bezahlen sind, sucht er seit geraumer Zeit über verschiedene Kanäle Sponsoren bzw. Unterstützer.

Wir suchen vielen Menschen, die einen kleinen Beitrag im Rahmen ihrer Möglichkeiten spenden können. Denn auch dies bringt Patrick seinem Traum näher. Das schaffen wir!

Sie können Patrick Krug gerne auch persönlich kontaktieren um sich zu vergewissern, dass er eine reale Person und auf unsere Hilfe angewiesen ist.

Patrick jetzt anrufen: +43 660 54 99 687

Patrick ein Email schreiben: danke@patrickwirdmobil.at

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben das Schicksal von Patrick Krug zu lesen.